
VLADIMIR PONKIN
„Wenn man heutzutage Musikliebhaber in Moskau fragt, wer der beste Dirigent sei, würden viele von ihnen antworten: Vladimir Ponkin!“ (Moscow Kommersant Daily). Im Jahr 1980 gewann Vladimir Ponkin als erster Russe den 1. Preis der ‘5th International Rupert Foundation Competition for Young Conductors’ in London. Wenig später dirigierte er eine überaus erfolgreiche Aufführung von Nikolai Rimsky-Korsakovs ‘Mozart und Salieri’ am Bolshoi Theater in Moskau und leitete einige der herausragendsten Opernproduktionen der 80er Jahre von Igor Stravinskys ‘Rake’s Progress’ und Dimitri Shostakovichs ‘Nose’ an der berühmten Moskauer Kammeroper unter der Regie von Boris Pokrovsky.
Anfang der 90er Jahre wurde Ponkin zum Generalmusikdirektor des Moscow State Philharmonic Orchestra berufen. Kurz darauf wurde er auf Empfehlung von Krzyztof Penderezki auch als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Krakau verpflichtet. Eine von Ponkins beeindruckendsten Darbietungen mit diesem Orchester war die Aufführung von Penderezkis monumentaler und äußerst diffiziler Komposition ‘Jutrznia’ (Utrenia) für Solisten, Chor und großes Orchester, die er in einem Konzert im Rahmen eines dem Komponisten zugeeigneten Festivals in Stockholm dirigierte. Penderezki äußerte sich daraufhin sichtlich zufrieden: „After this concert I have no desire at all to conduct this composition myself.“
Ein weiterer Höhepunkt in Ponkins Karriere war ein Konzert für Papst Johannes Paul II mit dem Philharmonischen Orchester Krakau in dessen Sommerresidenz Castelgandolfo. Daraufhin wurde Vladimir Ponkin von einem begeisterten Gastgeber persönlich mit der ‘Medaglia Ufficiale Annuale del XVII anno di Pontificato di Sua Santita Giovanni Paolo II’ geehrt. Für sein Schaffen mit der Krakauer Philharmonie wurde Ponkin vom polnischen Kultusminister der Orden für kulturelle Verdienste verliehen.
Vladimir Ponkin arbeitete auch mit etlichen weiteren Orchestern außerhalb der Russischen Föderation zusammen. Hierzu zählen das BBC Symphony Orchestra, das Melbourne Symphony Orchestra, das Queensland Orchestra, das West Australian Symphony Orchestra, das Palm Beach Symphony Orchestra, das Budapest MAV Symphony Orchestra, das Schwedische Radiosinfonieorchester und das Zagreb Philharmonic Orchestra. International renommierte Solisten wie Maxim Fedotov, Natalia Gutman, Evgeny Kissin, Vladimir Krainev, Oleh Krysa, Nikolai Petrov, Ivo Pogorelich, Grigory Sokolov, Vladimir Yampolsky und Eliso Virsaladze spielten wiederholt unter seiner Leitung.
Im Jahr 1996 wurde Ponkin zum Generalmusikdirektor des Moscow Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Music Theatre ernannt. Dort begann er seine Tätigkeit mit Peter Tchaikovskys ‘Schwanensee’ und Giuseppe Verdis ‘Othello’. Die Premiere dieser Produktion im Oktober desselben Jahres wurde zu einem sensationellen Erfolg. Kurz zuvor war er mit dem Moscow State Philharmonic Orchestra beim 42. Puccini Festival in Torre del Lago zu hören, wo Ponkin zwei begeistert gefeierte Konzerte mit französischer und russischer Musik dirigierte. Darüber hinaus wurde er im Jahr 2002 als Chefdirigent an das Moscow State Music Theatre ‘Helikon-Opera’ verpflichtet.
Vladimir Ponkin begann seine professionelle Ausbildung zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Nizhny Novgorod. Abschließend folgte ein weiteres Studium bei Gennady Rozhdestvensky am P. I. Tchaikovsky Konservatorium in Moskau, wo er zwischenzeitlich auch als Professor an der Fakultät ‘Opera and Symphonic Conducting’ wirkt.
„Wenn man heutzutage Musikliebhaber in Moskau fragt, wer der beste Dirigent sei, würden viele von ihnen antworten: Vladimir Ponkin!“
MOSCOW KOMMERSANT DAILY
„Ponkin’s Dirigat ist überwältigend… die Meisterschaft dieses aktiven, musikalisch begabten und aufmerksamen Dirigenten muss besonders erwähnt werden.“
CORRIERE DELLA SERA
„Der neue Dirigent Vladimir Ponkin bringt in die Aufführung das Talent eines wahren Musikers und die Erfahrung eines echten Dirigenten. Seit langer Zeit hat sich das Orchester nicht so wunderschön angehört wie mit ihm.“
NEZAVISIMAYA GAZETA
„Die Moskauer Philharmonie, geleitet von Vladimir Ponkin, bot ein furioses Erlebnis… Alle Details des Werkes, die in anderen Aufführungen nie zu hören waren, wurden auf delikate Weise ausgeführt.“
NEUE RHEIN ZEITUNG
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